Klasse 8a geht auf Exkursion

Am 14. April 2015 war es endlich soweit – nach langer Vorbereitung im Erdkundeunterricht zum Thema Tropischer Regenwald und Braunkohleentstehung sowie -abbau, ging es auf eine eintägige Exkursion in den Tagebau Inden, der zwischen Aachen und Köln liegt.

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Dort begrüßte uns Frau Müller-Schnee von RWE, die uns erst erklärte, wie ein Tagebau funktioniert und was vorher und nachher passiert, wenn Braunkohle abgebaut wird. Jeder von uns ist auf die wertvolle Braunkohle angewiesen – um sein Handy aufzuladen, um die Wohnung zu heizen oder damit der Fernseher läuft – denn durch das Verbrennen von Kohle wird Strom erzeugt. Da die Braunkohle aber vor über 20 Millionen Jahre nach und nach entstanden ist (Braunkohle entsteht durch abgestorbene Pflanzen, die von Luft, Wasser und Sand abwechselnd bedeckt wurden), ist sie schon sehr sehr alt und irgendwann wird es sie nicht mehr geben, weil wir Menschen sie ständige verbrennen, um Strom zu produzieren. So haben wir gelernt, dass man 900 g Braunkohle brauch, um 7 Stunden Fernsehen zu schauen!

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Mit einem großen Bus mit Allradantrieb sind wir losgefahren, haben uns zuerst den riesigen Tagebau von einem Aussichtspunkt angeschaut und anschließend in die große Grube gefahren. Dort sieht es aus wie eine riesige Mondlandschaft, die ganze Fahrt wurden wir schlimmer durchgeschaukelt wie auf einer Achterbahn, bis wir schließlich beim großen Bagger angekommen sind, der die Kohle abbaut. Und der war ziemlich groß! In eine Schaufel passen mehr als 12 Erwachsene und von den Schaufeln hatte der Bagger 18 Stück!

Noch weitere Besichtigungspunkte standen auf unserer Tagesliste und kamen schließlich erschöpft von den vielen Eindrücken in der Schule an.
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