Unsere Schulsanitäter übten sich in der Wiederbelebung

Wer traut sich heutzutage zu, einen Menschen zu reanimieren? Oder anders gefragt: Wussten Sie, dass Deutschland in der Laienreanimation –Wiederbelebung- das zweitschlechteste Land der Welt ist?

Diesem Umstand geschuldet wurde am vergangenen Freitag, 25.09.2015, in ganz Deutschland die Aktion „24 Stunden für ein Leben“ gestartet. So konnten Passanten an einer Reanimationspuppe, der sogenannten „Liddle Anne“, nicht nur üben, sondern bekamen von Notärztin Dr. Anja Krämer und ihrem Team praktische Tipps. Für unseren Schulsanitätsdienst war es eine spannende Herausforderung  an dem Ziel, den Weltrekord zu erreichen,  mitzuwirken. Die Übungspuppe musste ja immerhin 24 Stunden lang am Siegburger S-Carre reanimiert werden. Für unsere Schüler war es sehr aufregend, vor so vielen Zuschauern die Herzlungenwieder-belebung durchzuführen. Das gestanden sie uns nach der Veranstaltung.

Im Anschluss gab es für die Schulsanitäterinnen und Sanitäter als Dankeschön ein Eis und für jeden eine Urkunde über die Teilnahme an der Aktion.

Derzeit werden sie durch das Deutsche Rote Kreuz und unseren engagierten Schulsozialarbeiter Herrn Ennenbach in Erste Hilfe ausgebildet.

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Eine feste Institution unseres Schullebens

Sexualpädagogische Aufklärung durch die AIDS-Hilfe Rhein-Sieg e.V

Seit langer Zeit kooperiert  unsere Gemeinschaftshauptschule Neuenhof mit  derGesundheitsagentur Rhein-Sieg e.V. Dabei ist insbesondere die Zusammenarbeit mit Frau Bettina Breuer, Sexual- und Sozialpädagogin,  ein wichtiges Instrument zur Umsetzung unseres Lehrauftrages. So erhielten alle Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 auch in diesem Jahr verständliche und  aufklärende Antworten auf all ihre Fragen.

Zuvor organisierte unser Schulsozialarbeiter Herr Ennenbach ein Elternkaffee zur Information der Erziehungsberechtigten.

Wir sind froh, dass dieses sexualpädagogische Projekt trotz gestrichener Zuschüsse realisiert werden konnte und  möchten uns auf diesem Wege bei der AIDS-Hilfe Rhein-Sieg e.V. und ganz besonders

bei Frau Breuer für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Mit Ihrer Unterstützung konnten wir den Schülern ein so wichtiges Thema nachhaltig näher bringen.

 

 

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Forscher zu Besuch am Neuenhof – mit dabei die 9a

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Das Projekt:

Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? Welchen Beitrag können wir zu einer klimaneutraleren und sozialen Stadt leisten? Was macht das Leben in der Stadt so besonders? Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der Forschungsbörse gemeinsam mit den Wissenschaftlern über die Zukunft der Städte diskutieren und praktische Erfahrungen sammeln. Mit dabei sind Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten aus der Ökologie, Ökonomie und Biologie, aber auch aus den Ingenieurswissenschaften, der Stadtentwicklung und Architektur, den Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie, Geschichte oder Philosophie.

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Am 02.09.2015 war es soweit – wir, die Klasse 9a, bekamen Besuch von Herrn Dr. Call von der Forschungsbörse. Er hat uns zum Thema Solarenergie viel beigebracht.

Bei der Solarenergie geht es darum, mit Hilfe der Sonne und zahlreicher Spiegel das Sonnenlicht zu bündeln und damit Strom zu erzeugen. Unser Experte von der Forschungsbörse sprach mit uns Schülern auch darüber, wie die Wissenschaft und die Forschung unsere Städte und unseren Alltag mitgestalten, denn irgendwann wird es keine fossilen Energien (z. B. Braunkohle, Erdöl) mehr geben. Dann stellt sich die Frage: Woher sollen wir nun den Strom bekommen?

Wir lernten, dass heutzutage bereits 22 % unserer Energieversorgung über erneuerbare Energien (z. B. Solarenergie, Wasserkraft, Windkraft) gedeckt wird – und es soll noch mehr werden.

Zum Schluss zeigte Herr Dr. Call uns durch einige Versuche, wie durch Solarzellen und Licht Strom erzeugt wird. Es war sehr spannend und wir danken Herrn Dr. Call sehr für seinen Besuch!

Klasse 9a.

 

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Wenn wir erklimmen, schwindelnde Höhen…

Klasse 9b auf Exkursion in den Kletterwald Hennef

Der erste Ausflug im neuen Schuljahr führte die Klasse 9b unter der neuen Klassenleitung von Herrn Welp am 18.08.2015 in den Kletterwald nach Hennef. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur in schwindelnder Höhe die verschiedenen Schwierigkeitsgrade meistern und Mut beweisen, sondern auch die Klassengemeinschaft und das Wir-Gefühl stärken. Nach dem Anlegen des Klettergeschirrs und einer Einweisung durch vier Trainer ging es erst einmal auf einen Übungsparcour namens Hunsrück. Je nach Schwierigkeitsgrad sind alle Kletterparcours nach deutschen oder internationalen Bergen benannt und gestaffelt. Begleitet wurde diese teambildende Maßnahme von unserem Schulsozialarbeiter, Herrn Ennenbach, der so wie der Klassenlehrer Herr Welp, mit den Schülerinnen und Schüler viele Höhenmeter meisterte. Und am Ende des Tages bedankte sich der Klassensprecher Kaan im Namen der Klasse bei Herrn Welp für einen tollen  Schulausflug.

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Schule als bunte Vielfalt

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Kulturelle Vielfalt: Tanz der Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse

So präsentierte sich die GHS Neuenhof in Siegburg am 30. Mai 2015  in einem beeindruckenden und vielfältigen Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und einem internationalen Café mit  Leckerbissen aus aller Welt an ihrem Projekttag „Tag der Kulturen“.

Kreative Ideen und viel Engagement seitens der Schüler und der Lehrer machten diesen Tag zu einem vollen Erfolg.

Neben gelungenen muttersprachlichen Beiträgen der Internationalen Förderklassen, einem wunderschönen Schwarzlichttheater der Theater-AG, peppigen Tanzeinlagen der Tanz-AG und farbenfroher Mode verschiedener Kulturen  wurden auch kritische Töne angestimmt. Eine Schülergruppe stellte die Verletzung der Kinderrechte in einigen Ländern dieser Erde szenisch dar. Mit einer Aufforderung, den Straßenkindern, Kindersklaven, Flüchtlingen und Kindersoldaten im Sinne einer besseren und gerechteren Welt zu helfen, riefen die Schüler zu Spenden und Fair Trade – Einkauf auf.

 

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Beeindruckendes Schwarzlichttheater: kritische Auseinandersetzung mit den Konflikten der Welt

 

 

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Frau Winkelmeier-Becker stellte sich auch lokalpolitischen Fragen

 

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Nicht alle Kinder dieser Welt wachsen behütet auf

 

 

 

 

Helfen macht Spaß – aus Liebe zum Menschen

 

Alle zwei Jahre wird das Kollegium freiwillig durch den DRK Kreisverband Rhein-Sieg e.V. in Erster Hilfe geschult. Für die „lebenswichtige“ Fortbildung konnte ein ganzer Tag effektiv genutzt werden, um den komprimierten Kurs kostenfrei durchzuführen. 12 Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftshauptschule Siegburg ließen sich unter Maßgabe der Unfallkasse NRW in den klassischen Ersthelfermaßnahmen schulen. Ob Verbände anlegen, Helmabnahme, Reanimation, Umgang mit dem schuleigenen Defibrillator oder die klassischen Unfallgeschehnisse rund um das Schulleben – alle Themen wurden vertieft und informativ geschult. Auch der schwierige Themenbereich der Belastungssituationen am Unfallort bzw. nach einer Hilfeleistung blieb nicht außen vor.

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Kolleginnen und Kollegen, die an diesem Tage den Vertretungsunterricht durchgeführt haben und bei dem Kursleiter, Herrn Ennenbach, der den Kurs fachkompetent und praxisorientiert geleitet hat. Wir wünschen allen, dass die vermittelten Inhalte niemals Anwendung finden werden.

 

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Auch wir waren dabei! Theaterfestival im Stadtmuseum Siegburg

Zum 13. Mal lud die Richard-Schirmann-Schule am 25. März 2015 zum Theaterfestival ins Stadtmuseum Siegburg ein. Dort präsentierten rund 20 Schulen aus der Region unterschiedliche Darbietungen aus Kultur- und theaterpädagogischen Bereichen wie Pantomime, Tanz, Akrobatik und Musik. Auch eine unserer beiden internationalen Förderklassen brachte ein zweigeteiltes Stück auf die Bühne des bis auf den letzten Platz gefüllten Museums: einen musisch/tänzerischer Beitrag aus der Augsburger Puppenkiste sowie einen Vortrag über die ethnische Herkunft der Schülerinnen und Schüler unserer Schulgemeinschaft. Einstudiert hatte die künstlerische Darbietung unsere Kollegin Irina Maue, bei der wir uns wie auch bei allen aufführenden Schülerinnen und Schülern für das Engagement bedanken.

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Klasse 8a geht auf Exkursion

Am 14. April 2015 war es endlich soweit – nach langer Vorbereitung im Erdkundeunterricht zum Thema Tropischer Regenwald und Braunkohleentstehung sowie -abbau, ging es auf eine eintägige Exkursion in den Tagebau Inden, der zwischen Aachen und Köln liegt.

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Dort begrüßte uns Frau Müller-Schnee von RWE, die uns erst erklärte, wie ein Tagebau funktioniert und was vorher und nachher passiert, wenn Braunkohle abgebaut wird. Jeder von uns ist auf die wertvolle Braunkohle angewiesen – um sein Handy aufzuladen, um die Wohnung zu heizen oder damit der Fernseher läuft – denn durch das Verbrennen von Kohle wird Strom erzeugt. Da die Braunkohle aber vor über 20 Millionen Jahre nach und nach entstanden ist (Braunkohle entsteht durch abgestorbene Pflanzen, die von Luft, Wasser und Sand abwechselnd bedeckt wurden), ist sie schon sehr sehr alt und irgendwann wird es sie nicht mehr geben, weil wir Menschen sie ständige verbrennen, um Strom zu produzieren. So haben wir gelernt, dass man 900 g Braunkohle brauch, um 7 Stunden Fernsehen zu schauen!

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Mit einem großen Bus mit Allradantrieb sind wir losgefahren, haben uns zuerst den riesigen Tagebau von einem Aussichtspunkt angeschaut und anschließend in die große Grube gefahren. Dort sieht es aus wie eine riesige Mondlandschaft, die ganze Fahrt wurden wir schlimmer durchgeschaukelt wie auf einer Achterbahn, bis wir schließlich beim großen Bagger angekommen sind, der die Kohle abbaut. Und der war ziemlich groß! In eine Schaufel passen mehr als 12 Erwachsene und von den Schaufeln hatte der Bagger 18 Stück!

Noch weitere Besichtigungspunkte standen auf unserer Tagesliste und kamen schließlich erschöpft von den vielen Eindrücken in der Schule an.
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„Große Freiheit“ – Das Aufklärungsprojekt

Eine Ausstellung der besonderen Art machte Station in Bonn. Die „GROSSE FREIHEIT – liebe.lust.leben” bot am 16. und 17. März 2015 unseren Schülerinnen und Schülern der Stufe 10 spannende und überraschende Informationen rund um das Thema Sexualität und Gesundheit. Mehr als 50 interaktive Stationen ludenzum Mitmachen und Erleben ein .

So zeigte die Ausstellung erlebnisreich, wie man sich vor Geschlechtskrankheiten schützen und trotzdem Spaß an der Sexualität haben kann. Spielerisch vermittelte man Wissen über mögliche Ansteckungsrisiken und brach auf humorvolle Weise damit Tabus. Der rote Faden: Acht Menschen erzählen, dass man sich auch hierzulande infiziert, aber vor allem, wie man dagegen vorbeugen kann. Dabei unterstützen die interaktiven Stationen: Wer hat schon einmal eine „Kondomschule” besucht oder in einem Tonstudio sein eigenes Musikvideo zu diesem Thema aufgenommen? So lernten die Schüler eine neue Sichtweise der Sexualität im Zuge des Schulkonzeptes, in dem die Sexualpädagogik einen besonderen Stellenwert hat, kennen. Allen Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden und organisierenden Kolleginnen und Kollegen vielen Dank für das Interesse.

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Quelle: freies Presseportal Groß Freiheit: http://www.bzga.de/presse/pressemotive/grosse-freiheit/